Stimmbildung

Stimmbildung

Am Mittwoch bieten wir Stimmbildung mit Florence Renaut (Riehen) an. 

 

               

Florence Renaut 

 

Florence Renaut ist in Paris geboren und in Yverdon-les-Bains aufgewachsen. Nach einem erfolgreichen Studienabschluss in Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Neuenburg entschied sie sich für eine professionelle Gesangsausbildung und studierte mit Ioana Bentoiu im Institut de Ribaupierre in Lausanne, wo sie 2014 ihr Lehrdiplom für Gesang erhielt. Ihre Begeisterung für Alte Musik führte sie zu Fabian Schofrin und Rosa Dominguez.

Ihr Interesse für Didaktik brachte sie schon früh zum Unterrichten und wurde 2017 mit einem Certificate of Advanced Studies an der Berner Fachhochschule gefestigt. Seit 2016 unterrichtet sie am Konservatorium von Yverdon-les-Bains. Ausserdem betätigt sie sich als Coach für Stimmbildung mit diversen Gesangs- und Theaterensembles.

Als Solistin tritt Florence Renaut regelmässig an Gesangsabenden auf, unter anderem mit der Mezzosopranistin Éveline Inès Bill, dem Akkordeonisten Julien Paillard, und den Solistenensembles Florace und Ensemble 55. Im Ensemble singt sie mit der Zürcher Sing-Akademie (Leitung Florian Helgath), dem Ensemble Orlando Fribourg (Leitung Laurent Gendre) und den Basler Madrigalisten (Leitung Raphael Immoos).

Ihr Interesse und ihr Repertoire sind breitgefächert und reichen von Alter Musik bis zu zeitgenössischen Kompositionen. So hat sie mit dem Ensemble 55 bei der Uraufführung der Fragments de Sappho des Schweizer Komponisten Daniel Eisler mitgewirkt. Mit dem Ensemble Lamaraviglia (Leitung Stephanie Boller) wird sie im Dezember 2018 das Zwingli-Oratorium Wo der Gloub ist, da ist die Fryheit des Komponisten Burkhard Kinzler uraufführen.

Neben ihrer Konzerttätigkeit steht Florence Renaut auch immer wieder für Schauspiele auf der Bühne. Zuletzt spielte sie die Rolle der Nymphe de l'Eau im Rahmen der «Fête du Blé et du Pain 2018»in Échallens unter der Regie von Michel Toman und unter der musikalische Leitung von Dominique Till.

Seit 2011 leitet sie mit ihrer Schwester Isabelle Renaut die Compagnie Cantamisù, eine unabhängige Theatertruppe, die in wechselnder Zusammenarbeit mit Schauspielern, Musikern, Bühnenbildnern und Textern Bühnenwerke zwischen Theater und Musik erschafft und zur Aufführung bringt. Ihr letztes Gemeinschaftswerk Lettre à Élise basiert auf einem Text des Genfer Schriftstellers Olivier Chiacchiari und erzählt im Zwiegespräch zwischen Text, Gesang und der Musik eines Cellos eine Episode aus dem Leben Beethovens.